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Bevor du dein Buch schreibst: Kenne dich und deinen Markt

Das leere Blatt ist nicht das Problem

Die meisten Menschen, die ein Buch schreiben wollen, scheitern nicht am Schreiben selbst. Sie scheitern viel früher – an einem Fundament, das nie richtig gelegt wurde. Man stürzt sich voller Energie in das erste Kapitel, schreibt zwanzig, dreißig Seiten – und merkt dann: Ich weiß eigentlich gar nicht genau, was ich sagen will. Oder noch unangenehmer: Genau dieses Buch gibt es schon zehnmal.

Das ist kein Mangel an Talent. Es ist ein Mangel an Klarheit, bevor es losgeht. Und Klarheit lässt sich herstellen – mit zwei Fragen, die du dir vor dem ersten Satz ehrlich beantworten solltest.

Frage 1: Wer bist du – und was willst du wirklich sagen?

Ein Buch trägt deine Stimme. Aber „deine Stimme" ist am Anfang oft ein Gefühl, kein klarer Gedanke. Was treibt dich an? Welche Erfahrung, welche Überzeugung, welcher Schmerz will hier raus? Bei Romanen ist es oft ein emotionaler Kern, den man selbst noch gar nicht benennen kann. Bei Sachbüchern ist es die Frage nach der eigenen Expertise und Position: Warum gerade du, warum gerade jetzt?

Wer diese Frage überspringt, schreibt häufig an sich selbst vorbei – technisch sauber, aber ohne den roten Faden, der ein Buch von innen zusammenhält.

Frage 2: Wartet überhaupt jemand darauf?

Die zweite Frage ist unbequemer, aber genauso wichtig: Was gibt es schon? Eine Buchidee fühlt sich im eigenen Kopf einzigartig an. Ein Blick auf den Markt zeigt oft etwas anderes – vergleichbare Titel, die genau dein Thema bedienen, oder umgekehrt: eine Lücke, auf die eine Leserschaft geradezu wartet.

Das ist kein Grund zum Aufgeben, im Gegenteil. Wer weiß, was es schon gibt, kann sein Buch schärfer positionieren:

  • Vergleichbare Bücher zeigen dir, woran du gemessen wirst – und wo du anders sein kannst.
  • Trends auf TikTok (BookTok) verraten, welche Themen und Tropes gerade eine Welle reiten.
  • Diskussionen auf Reddit und in Communities zeigen, worüber deine potenziellen Leser:innen tatsächlich reden.

Genau dafür gibt es jetzt das Self-Assessment

Diese beiden Fragen klingen einfach – aber ehrlich allein vor dem leeren Blatt zu beantworten, ist schwer. Deshalb haben wir in Hermes 3000 ein Self-Assessment eingebaut, das dich Schritt für Schritt hindurchführt. Es besteht aus zwei Teilen:

  1. Ein adaptives Coaching-Gespräch. Kein starrer Fragebogen, sondern ein echtes Interview, das auf deine Antworten eingeht – psychologisch bei Romanen, positionierungsorientiert bei Sachbüchern. Am Ende steht ein Autorenprofil: wer du bist, was dein Buch ausdrücken soll, deine Buchidee in einem Satz.
  2. Eine Live-Marktanalyse. Hermes recherchiert in Echtzeit vergleichbare Bücher, TikTok-Trends und Reddit-Signale zu deinem Thema – und sagt dir ehrlich, wo deine Lücke im Markt liegt.

Am Ende musst du dich nicht einmal festlegen: Du gibst deinem Buch einen Arbeitstitel und gehst direkt in den Editor – mit einem Fundament statt mit einem leeren Blatt. Und weil dein Buch-Chat das Ergebnis kennt, sind seine Vorschläge von der ersten Minute an auf deine Idee und deine Zielgruppe abgestimmt.

Entwickelt mit einer Buch-Coachin

Wir haben dieses Modul nicht im stillen Kämmerlein gebaut, sondern in Kooperation mit Yvonne Kraus, Buch-Coach. Die Fragen, die das Interview stellt, kommen aus echter Coaching-Praxis – nicht aus einer Marketing-Checkliste.

Probier es aus – kostenlos

Das Self-Assessment ist kostenlos und unverbindlich. Es dauert ein paar Minuten und ersetzt keine wochenlange Recherche – aber es bewahrt dich davor, mit Schwung in die falsche Richtung zu laufen.

Bevor du dein nächstes Kapitel schreibst: Starte das Self-Assessment und finde heraus, wo du stehst.